Bogota, die Hauptstadt Kolumbiens

Wir haben es geschafft. Ich stehe auf kolumbianischen Boden! Endlich angekommen, nach all den Strapazen. Wie der nur spanisch sprechenden Stewardess in LA, das Aufrufen unserer Namen im Flieger, der acht stündigen Wartezeit am Gate, die ernüchternde Kenntnis, dass, obwohl wir das Flugticket bezahlt in Hand hatten, das Flugzeug überbucht wäre und wir in Panama fest saßen.

Über diese Geschichte können wir jetzt nur noch lachen. Wir stiegen in das erste Taxi ein, das uns zu direkt zu unserem Hostel brachte. Durch die Autoscheibe beobachte ich die Einheimischen. Die Meisten waren in den Länderfarben gekleidet und strahlten, sie feuerten ihr Land in der Fußball Weltmeisterschaft mit voller Leidenschaft an.

Lars und ich packten aus und schlenderten durch das Backpackerviertel. Mit einer Gondel fuhren wir einen Berg ganz nach oben auf die Spitze, von hier aus erkannten wir das Bogota eine riesige Stadt ist.

Nach einer kleinen Wanderung ging es wieder nach unten. Auf dem Weg in unser Hostel lernten wir ein junges Pärchen in unserem Alter kennen. Sie sprachen uns an, weil sie ihr englisch verbessern wollten. Die junge Argentinierin erzählte uns von ihrer Familie, dem Leben in Bogota und ihren Träumen. Auch wir erzählten ihr über unsere Reisen, Deutschland und Familie.

Nach einem sehr schönem langen Gespräch verabschiedeten sich die beiden von uns. Mit der free walking Tour erkundeten wir noch ein paar besondere Orte Bogotas. Am nächsten Tag machten wir uns fertig für die Weiterreise nach Cartagena.