Big Island

Der Vulkan brodelt- WARNUNG DER MEDIEN

Interesting Facts about here

Im Moment brodelt der Vulkan vor sch her, jeden Tag wird die Insel größer. Der Vulkan National Park ist gesperrt. Die fließende Lava hat bereits 700 Menschen ihr Zuhause genommen. Weltweit berichten die Medien über das dramatische Ereignis auf Big Island. Meine Großeltern warnten mich schockiert, als ich ihnen erzählte, dass Lars und ich einen Trip auf die Big Island machen wollten. Durch die Medien und Social Media Kanäle wurde eine Stechmücke, die unangenehm ist und im absoluten Einzelfall auch gefährlich werden kann, als gefährliches Raubtier angepriesen.

Lars und ich ließen uns nicht von unseren Plänen abhalten und wurden dafür belohnt. Natürlich ist es schade, dass wir nicht in den Vulkan Nationalpark rein durften. Aber wer kann von sich behaupten bei einem Vulkan Ausbruch live dabei gewesen zu sein?

An einem Tag fuhren wir spät Abends zum Nationalpark bis zur Abgrenzung und sahen das Brodeln aus der Entfernung an. Unglaublich, wie gewaltig die Natur ist. So entstanden übrigens die anderen Inseln auch und in schätzungsweise 100 Jahren gibt es eine achte hawaiianische Insel und die hat bereits schon einen Namen.

Bei dieser Lektion haben wir besonders gelernt auch die Medien kritisch zusehen.

Glaube nicht alles was du hörst, aber glaube daran was du selbst siehst.

Jil Herold

Mauna Kea & Green Sand Beach

Mauna Kea Beach – fühlt sich an wie im Urlaub, ein wahres Paradies! Für mich ist das der schönste Strand Hawaiis. Immer wieder zieht es uns zu diesem herrlichen weißen Sandstrand und dem türkis farbenem Wasser. Jedes Mal sehen wir im Wasser Schildkröten, die an uns vorbei ziehen oder mit der Welle surfen. (Ok surfen ist vielleicht ein wenig übertrieben, eher treiben lassen). Bevor wir unseren Strandtag begonnen, huschten wir schnell in den Supermarkt kauften uns mal wieder alles für ein Picknick und los ging es in Richtung Strand.

Green Sand Beach, der Name verrät schon was das Besondere an diesem Strand ist. Richtig, der Sand ist komplett grün und schimmert in der Sonne fast in einem trendigen Navi Grün. Das hatten wir auf der ganzen Weltreise zuvor noch nie gesehen!

Aber so einfach ist der Weg dort hin nicht, es gibt weder einen großen Parkplatz vor dem Strand noch eine Promenade die dort hinführt. Nein, der Weg zum Green Sand Beach könnte nicht unterschiedlicher im Vergleich sein zu den restlichen Stränden auf Maui.

Wir fahren eine Weile auf einer einspurigen Straße, bis wir zu einem Schotterparkplatz kommen. Dort zahlen wir unser Parkgeld, was wir rechtlich eigentlich nicht machen müssen, aber ein paar Hawaiianer warnten uns vor angeblichen Einbrüchen im Auto. Ok gut, dann zahlen wir halt die Parkgebühren. Aber das Shuttle in einem Jeep mit zehn anderen im Kofferraum winkten wir ab und verzichten dankend. Mit dem Ziel „wir sind doch jung und sportlich” starten wir ein kleines Abenteuer zum Green Sand Beach. Es ging fast zwei Stunden über Sand Dünen, über unterschiedliche Schotter Wege hoch und runter, mit der prallenden Sonne im Nacken.

Nach einer Weile haben wir es geschafft! Wir sehen zum ersten Mal den Green Sand Beach, die Wanderung hat sich definitiv gelohnt! Jetzt müssen wir nur noch die steilen Felswände herunter kommen.

Pitsch nass geschwitzt hüpften wir in das kalte Wasser und surften auf den Wellen (bodysurfen). Was ein schöner Tag!

Hilo

Rechts neben mir der Dschungel, links neben mir die Wasserfälle. Riesige Blumen rankten über die Straße. Wie in einem Traum folgten wir der schotterpisste zu unserem kleinen Sweet Home am Rande der Stadt. Eingecheckt in unserer kleinen Hütte in der 2 Hängematten hingen , machten wir es uns auf der Terrasse gemütlich.  Hier könnte ich für immer bleiben.