Molokai

Die hawaiianischste Insel Hawaiis

Du weißt ob du dich auf Molokai befindest, wenn:

  • das Nachtleben im Hinterhof des Bäckers stattfindet (und alle Offenbart kaufen)
  • Stau bedeutet, dass zwei Autos stehen bleiben auf der Autobahn, um zu reden
  • Lotterie, ein Hühner Kopf bei den Nachbarn ist
  • alle Hunde frei herum laufen
  • nur $WDs auf der Insel fahren

Molokai ist im Vergleich zu Honolulu/ Waikiki eine andere Welt. Hier läuft
keiner mit Hawaii Hemd herum und auch keine Einheimischen begrüßen mit Aloha.
Und das soll die hawaiianischste Insel sein? Jaaaaa, auf der süßen Insel gibt
es keine Hotels und kaum Touristen. 90 % der Menschen sind Hawaiianer, also auch keine weißen Amerikaner.

Auf Molokai bekommt man das richtige Inselleben der Locals mit und ist daher absolut Sehenswert. Sie bekommt kaum Beachtung von Internationalen Besuchern, daher ist sie ein richtiger Diamant. Authentisch, freundlich und ursprünglich.

Ich werde zwar nicht mit Aloha begrüßt, aber dafür spüre ich es überall wie sonst nirgends. Zum Beispiel schenkte uns ein Local ein Feuerzeug, da wir ihn fragten ob er uns seines kurz ausleihen könnten, anschließend lieh er sich “unser neues” bzw. seins. Lars und ich fühlten uns ab dem ersten Tag auf Molokai Zuhause, man fühlt sich direkt in der Familie willkommen. Der Vibe ist unbeschreiblich und lässt einen nicht mehr los.

Nach der Landung in dem kurzen Flug stiegen wir über die Treppe nach draußen raus und liefen über die Landebahn bis zur kleinen Hütte. Die Koffer und Rucksäcke wurden uns in die Hände gedrückt und nicht wie gewohnt auf einem Fließband gebracht. Angst, von einem anderem Flieger überfahren zu werden brauchten wir nicht zu haben, denn es fliegt pro Tag nur ein Flieger nach Molokai.

Ohne Auto ist hier nichts möglich, deshalb besorgten wir uns vor ab einen Geländewagen, einen coolen Jeep. Die Gastgeberin von unserem zukünftigem Zuhause holte uns am Flughafen ab. Und schon passierte mir ein Patzer. Auf Hawaii begrüßt man sich nicht mit einem Handschlag, da dies bedeutet seine Seele zuverdienen. Lars erinnerte mich sogar noch, doch an Gewohnheiten hält man fest und ich hielt ihr natürlich zur Begrüßung die Hand hin. Die nette ältere Dame schaute zu erst verdutzt, ließ es sich aber kaum anmerken und reichte mir die Hand.

Ohje, das startet ja mal wieder super. Der Einzige der diese Situation zum tot schießen fand war natürlich Lars. Sehr lustig, zwinker.

Wir folgten Cherly zu unserer Unterkunft. Sie stoppte vor einem großen Haus, voll bewachsen mit exotischen Pflanzen und einer riesigen Veranda. Mein erster Gedanke war, als ich das Apartment für uns sah, mein Gott ist das riesig, die größte Wohnung die wir je auf der Weltreise hatten.

Wir machten es uns gemütlich und fuhren am Abend los, um die legendäre Bäckerei zu finden, die im Hinterhof eigenes frisches Ofenbrot verkaufte. Wir konnten sie eigentlich kaum verfehlen, denn das kleine Cowboystädchen hat höchstens zehn verschiedene Straßen.

Auf einer Straßen sahen wir viele fette Trucks stehen, auf der Pritsche saßen Hawaiianer die eine Art Döner verspeisten. Döner gibt es auf Hawaii nicht, aber ist das vielleicht das Ofenbrot? Hier muss es sein, das weltbekannte Ofenbrot. Zwei Minuten später standen wir in der Schlange, die Bäckerin schmierte uns die zwei populärsten Brote: Marmelade mit Cream Cheese und Cream Cheese mit Zimt… mhhh lecker. Das ist also das Nachtleben, sehr geil.

Am nächsten Tag frühstückten wir sehr lecker auf der Veranda. Den Tisch schmückte sie liebevoll mit Blumen und machte verschiedene hawaiiansischer Frühstücksgebäcke für uns. Cherly nannte uns ein paar Insider Locations.

 

Wir entschieden genau Ihre Ideen und Geheimtipps zu erkunden. Schnorcheln im kristallklaren 20 mile Beach, wir stoppten bei einer süßen Big Wind Kite Factory, hier unterhielten wir uns mit einem sehr sympathischen älteren New Yorker, der uns seine Geschichten in seiner Jugend erzählte.

Am zweiten Tag führte uns eine einspurige Straße 27 Meilen zum Halaway Valley. Also tuckerten wir zehn Kilometer den Berg hoch, genossen den herrlichen Blick direkt auf den steilen Abhang und den brechenden Wellen. Der Ausblick auf Halawa Valley ist einzigartig und spirituell. Wir fühlen uns im Paradies angekommen. So stelle ich mir den Himmel vor. ❤

Angekommen erzählt uns ein Hawaiianer viel über die Kultur, den Lifestyle und die Geschichte. Er lebt im Dschungel, fern ab von der Isolation. Er fischt frischen Fisch oder schießt Rehe und Wildschweine, denn in einen Supermarkt geht er nicht. Sein Leben richtet er ganz nach den Traditionen aus. Zusätzlich unterrichtet er die Jugend von heute, damit sie nicht vergessen, das ihre Kultur viel mehr ist als nur Hula tanzen und Ukulele spielen.

Von dem interessanten Gesprächen, stärkten wir uns an der wohl besten Eisdiele Molokais. Ich muss zugeben, es bei es gibt nur eine, aber das Eis schmeckt super! Es gibt Süßkartoffel Eis, wer hätte gedacht das mir das so gut schmeckt.

Am nächsten Morgen wachten wir wieder pünktlich um 6.00 Uhr auf und frühstückten lecker auf Cherlys Veranda, ganz wie im Urlaub. Nach vielen Lagos und Papayas (die Cherly aus ihrem Garten pflückte), ging es zum wohl emotionalsten, spirituellsten Ort Hawaiis, dem Kalauppapa National Park.

  • 1.Tag

27 Miles Von Kaunaki ins Halawa Valley, Mittagessen bei Manage Good & Grind, schnorcheln Twenty Mile Beach

  • 2.Tag

KALAUPAPA NATIONAL HISTORICAL PARK

  • 3.Tag

Jeap Roadtrip zum Regenwald, den wir leider nicht gefunden haben und wieder ukehrete, weil der Weg dort hin immer unheimlicher wurde. Durch die Wüste auf der suche nach dem grünen tropischen Regenwald. Hä- WHAT?

  • 4.Tag

West End Beaches, Big Wind Kite Factory

Nach 4 Tagen, viele coolen kleine Roadtrips um die Insel mit unseren Jeap durch den roten Sand, schnorcheln, Wildkatzen füttern, fühlten wir uns vollkommen angekommen. Wie Zuhause, wir wussten wo es gutes essen gab, Eis, den Bäcker und wo die schönsten Strände, wir standen das die Hühner im Vorgarten nicht umsonst den Luxus von eigenem Hütchen bekamen sondern sie sich diesen durch kämpfe verdienen mussten….

Es fiel uns sichtlich schwer uns von dem tollen Apartment, den leckeren schön geschmückten Frühstückstisch inklusive Blumen und Cherly zu verabschieden.

Mahalo Molokai!

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