USA: LAS VEGAS

Die Glitzer-Stadt mitten in der Wüste Nevadas

Casinos, Blitzhochzeiten, Strip, Geld, Partys, Luxus Hotels und Leuchtreklamen, genau das ist LAS VEGAS!

Die wohl verrückteste Stadt in den USA und ich bin krank, na super. Mit fetter Erkältung lag ich mitten in der Wüste im. In der verrücktesten und buntesten Stadt, in dem besten Hotel das wir auf der ganzen Weltreise gebucht haben und ich lag flach im Bett. Tot unglücklich über meine Erkältung, aber wenigstens in einem schicken Hotelzimmer.

Die Außentemperatur betrug 46 Grad. Lars entspannte den Tag über in der Poollandschaft des wunderschönem Hard Rock Café Hotels, in der Zeit schniefte ich mich im Hotelzimmer frei und schlief viel.

Angekommen im Hard Rock Café erkundigten wir erst einmal die riesige Hotelanlage, nach einem Wow nach dem anderen ließen wir uns mit einem Uber zum Las Vegas Road-Strip fahren. Die bunten Leuchtreklamen, der Eiffelturm, das M&M Haus und viele weitere Sehenswürdigkeiten hauten uns mit einem Schlag die Sprache weg. Las Vegas ist für mich vergleichbar mit Disney Land, eben nur für Erwachsene. Der nette Uber- Fahrer parkte kurz vor dem Luxus Hotel Ballagiro. Genau pünktlich zur wunderschönen Wassershow. Die 3oo Meter lange Wasserorgel gehört zu einem Las Vegas Trip dazu. 1 200 extrem starke Wasserdüsen und 5 000 Scheinwerfer tanzten für 15 Minuten zu dem Song „My Heart will go on” von Celine Dion. Ein Moment in dem man nicht nachdenkt, keine Videos oder Fotos schießt, sondern ihn einfach nur für sich genießt und das taten wir.

Nach dem wunderschönen Einstieg machten wir Las Vegas unsicher, keine Hotelanlage, kein Casino, kein Strip war vor uns sicher, wir schauten uns alles an.

Die breite Straße ist so angelegt, das man durch jedes Hotel Casino durchlaufen muss. Verlaufen ist inklusive. Zwinker.

Das gibt es nur in Vegas

Noch nie sind wir vom alten Ägypten, ins alte Rom in nur wenigen Minuten gelaufen. Vom Eiffelturm sind die Kanäle Venedigs und der Marktplatz nur ein paar Schritte entfernt. Wo sonst auf der Welt kann man gleichzeitig in vier verschiedenen Ländern stehen? Nirgends, das geht nur hier in Las Vegas. Sicherlich ist das Mekka der Glücksspiele eine absolute Scheinwelt, doch wenn man sich drauf eingelassen hat, kommt man aus dem Bann des Staunens und er Faszination nicht mehr heraus.

In den Abendstunden glitzert und blinkt die Stadt in jeder Ecke. Eine richtige Freak-Show mitten in der Wüste. Viele Menschen sind kostümiert, verrückt angezogen oder als gruselige Gestalten aus der Maffia Casino Zone verkleidet. Wir ließen uns durch das Nachtleben treiben…

Immer wieder machten wir halt bei Tacco Bell, Starbucks, In & Out Burger und vielen weiteren klasse Fast-Food-Ketten, die wir in Deutschland nicht haben. Besonders Lars hat es mit den Fast-Food-Ketten angetan, er wollte sie alle testen.

Vegas Pool Party inklusive Hangover

Ich habe viele Partys in der Zeit in der ich in Miami lebte mitbekommen, unter anderem ein Spring Break auf den Bahamas… aber so eine Poolparty in Las Vegas habe ich noch nie erlebt. Wir starteten – jetzt haltet euch fest –um 11.00 Uhr morgens mit dem ersten Bier. Nach dem wir uns fertig gemacht haben und schon in unserem Hotelzimmer eine Zimmerparty eröffneten, sind wir zu dem Eingang der Pool-Party gelaufen. Nach dem wir unseren Ausweis und unsere Eintrittskarte für die Hard Rock Hotel Pool-Party vorzeigten, gab uns der liebe Türsteher ein Bändchen um den Arm und einen XXL Trinkbehälter, den wir uns mit allen möglichen Drinks und Cocktails befüllen lassen konnten.

Was braucht man für eine legendären Poolparty in Las Vegas?

Man nehme:

  • ein Nichtschwimmerbecken
  • mehrere Whirlpools und Privat Cabanas
  • weltbekannte DJs
  • Unmengen an Wodka und Sekt
  • einige Plakate

Aus Sicherheitsgründen sind die Pools in Vegas nicht höher als 3,5 Feet (1,1 m), perfekt um bei 40 Grad im Schatten mit einem leckerem erfrischenden Cocktail bis zum Bauch im Wasser zustehen, den DJs zu zujubeln und zufeiern. Und das machten wir!

Lars und ich hatten so viel Spaß und feierten auf der verrücktesten Pool-Party mitten in der Wüste Nevadas. Um 17.00 Uhr entschieden wir mit dickem Kopf, betrunken und müde den Heimweg ins Zimmer einzuschlagen. So habe ich mir einen Hangover in der Glitzerstadt vorgestellt. Lars fragte mich auf den Weg nach oben ins Zimmer: Wollen jetzt noch schnell heiraten im Drive-In? Ich beneidet den doch so romanischen Antrag mit Bierflasche in der Hand und verzausten Haaren. Für die erste Hochzeit wollte ich doch ein wenig mehr Klassik haben.

Rückweg nach Los Angeles

Auf dem Rückweg von Las Vegas stoppten wir in einer der riesigen Malls, in der man alle möglichen Waffen, von Kinderwaffen in rosa über Jagd- bis hin zu Sturmgewehren, kaufen konnte. Wahnsinn! Unvorstellbar das man hier im Supermarkt einfach Waffen kaufen kann. In diesem Moment war ich super dankbar für unser hartes Waffengesetzt in Deutschland. Schon gruselig, dass in den USA fast jeder ein Gewähr besitzt.

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