Roadtrip Norwegen

Mit dem Camper meiner Eltern reisten wir für zwei Wochen in Norwegen herum und bewunderten die tollen Sehenswürdigkeiten auf unserer Route. Auf dem Weg dorthin übernachteten wir an Seen oder einsamen Plätzen, nahmen uns besonders viel Zeit beim Frühstücken, kochten gemeinsam und wanderten jeden Tag viele Stunden. Dabei waren wir immer auf der Suche nach Renntieren und Bären.

Preikestolen

Das beliebteste Wanderziel in Norwegen ist der berühmte Preikestolen, auch eins unserer Highlights auf den Roadtrip durch Norwegen. Kein Wunder! Denn den Adrenalinkick, den man an der Steinküste des Preikestolen verspürt, die 604 Meter über den Lysefjord thront, ist der Wahnsinns. Der Blick ist traumhaft auf den Lyseford.

Nach knapp vier Kilometern Wegstrecke und 330 Höhenmetern erblickten wir das erste Mal den phantastischen Ausblick auf das Lysefjord. Wir folgten dem Weg an der Abbruchskante bis wir ganz erschöpft und schwitzig Preikestolen erreichten. Hier bekommt uns keiner so schnell runter.

Kjerag – nichts für Weicheier

„Ich versichere dir, der härteste Teil deiner Wanderung ist der letzte Schritt, bevor du auf dem Felsbrocken springst.” Schrieb ein Norwegen- Urlauber in Tripadvisor.

Spektakulär über einen wunderschönen Fjord gelegen, zieht der Gesteinsbrocken, eingeklemmt zwischen zwei steilen Felswänden, tausende Touristen jährlich an. Natürlich wollen wir diesen Nervenkitzel auch erleben.

Wir wanderten circa drei Stunden die anspruchsvolle Strecke nach oben, ab und zu befinden sich auf dem Weg Eisenketten, an denen man sich festhalten kann.

Erst „Cheese”, dann folgte das „Auf Wiedersehen”. – Hahah nein Spaß, zum Glück nicht. Aber für dieses Foto brauchten wir vor allem eins: MUT! Ein falscher Schritt auf der einen Quadratmeter breiten Fläche und man fällt 1 000 Meter in die Tiefe. Dazu kommt auch noch das Gefühl neben dem Abrutschen, das der Stein locker wird und man mit ihm gemeinsam in die Tiefen der Förde fallen könnte.

Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Es bedeutet, trotzdem den Sprung ins Abenteuer zu machen.

Reisezitat

Auf dem Rückweg verletzte sich Lars am Fuß, mit ihm unterm Arm hüpften und rutschen wir den Berg hinunter. Unten angekommen hatten wir uns ein kaltes Bier verdient, Lars kühlte sich sein Bein mit einer Bierflasche und es gab leckere Nudeln draußen auf dem Parkplatz, mit Blick auf den Berg.

Geirangerford

Die Bergstraße Trollstigen schlängelt sich in elf Kurven steil nach oben, vom Tal Isterdakeb nur Passhöhe Stigrora hinauf. Jede einzelne Kurve hat einen eignen Namen, alle sind unterschiedlich. Die Eine führt über einen Wasserfall, die Andere ist eine Straße direkt, die direkt durch den Fels geht. Ganz oben angekommen werden wir mit einem fantastischen Ausblick und sehr vielen lustigen Selbstdarstellern begrüßt.

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