Hawaii – a dream came true!

Es ist kaum zu glauben, ich sitze im Flieger, vor mir läuft mit Abstand die beste Flugzeugsicherheitsanweisung, die ich je gesehen habe. Surfer schnallen sich an, hulatanzende Hawaiianerinnen erklären wo Toiletten und Notausgänge im Flieger sind. Ich bin so nervös und voller Vorfreude. Mein Traum wird wirklich wahr, wir landen in wenigen Stunden auf Hawaii.

Ich bin fasziniert, jeder läuft mit einem Hawaiihemd herum und die Frauen mit Blumen im Haar. Überall wird Ukulele (hawaiianische Gitarre) gespielt und am Strand wird Hula getanzt. Wir werden mit Aloha im Supermarkt begrüßt.

Oh man, unglaublich ich bin wirklich in Hawaii. Ich kann es kaum glauben. Wie lange habe ich davon geträumt.

In einem Walmart haben ich bestimmt 20 verschiedene Hawaii Hemden rausgesucht, die Lars nach einander anprobieren musste. Ich habe mich mit der Angestellten des Walmarts, die in der Umkleide für Ordnung sorgte, so gut verstanden, dass sie am Schluss mit entschied welches Hemd das Beste war. Ganz egal, wie lange die Schlange war, wir wurden mit Aloha begrüßt. Nach gefühlten Stunden fanden wir ein passendes Hemd und verließen die riesige Mall. Übrigens, die erste amerikanische Mall für Lars, der von den riesigen Chips Tüten, den Kanistern Milch und Cola überwältigt war.

Abends schlenderten wir Hand in Hand zu einem süßen Foodtruck Market. Hier wurden Lichterketten gespannt, Tische und verschiedene Stühle in der Mitte platziert. Es herrschte eine wunderschöne entspannte Atmosphäre, in der wir uns direkt wohl fühlten.

Voll gegessen und mit unserem ersten hawaiianischen Eistee ging es zurück über die vollen Shoppingstraßen Waikikis. Ein kurzer Abstecher zum berühmten Shave Eis, das wohl beste Eis der Insel versicherte uns ein Hawaiianer. Hmmm… lecker, so etwas hatte ich zuvor noch nie probiert.

Angekommen im Hostel hörten wir es laut krachen, ein Blick von unserem Balkon aus verriet uns, dass es sich um ein Feuerwerk direkt am Meer handelte. Lars ließ alles stehen und liegen und rannte mit mir aus dem Hostel raus, direkt zum Waikiki Beach. Mit meinen nackten Füßen im Sand, Salz in meinem Haar und offenem Mund sah ich ein wunderschönes, buntes Feuerwerk!

A moment when I stopped and realised our dream come true.

Am nächsten Morgen mieteten wir uns einen roten Cabrio und düsten mit offenem Dach und Musik um O’hua. Wir erlebten auf der anderen Seite der Insel das “andere” Hawaii. Unsere Stopps: North Store, Schnorcheln und ein Foodstop bei dem legendären Shrimps Foodtruck.

Anschließend ging es mit dem roten Flitzer zum Beach, um auf einen Felssprung ins blaue Wasser zu springen. Abends gegen 19 Uhr kamen wir erledigt und glücklich in unserem Apartment an. Nach dem wir uns frisch machten schauten wir der Sonne zu, wie sie im Meer versank, aßen leckeres Shave Eis, das für eine wahre Geschmacks Explosion in meinem Mund sorgte und beobachten am Strand eine Hula Show.

Am zweiten Tag klingelte der Wecker pünktlich um 7.00 Uhr morgens. Heute geht es zu Pearl Harbour. Wie oft habe ich bereits die Liebesfilme von Pearl Harbour zuhause gesehen. Aber die Guide Tour bringt einen wirklich emotional zurück in das Jahr 1941.

Zurück im Hostel mieteten wir uns zwei Surfbretter. Gut für Lars gab es ein Surfbrett und für mich ein Baby Surfbrett, womit mich Lars immer liebevoll auf den Arm nahm. Mit dem Surfbrett unter dem Arm ging es an den Waikiki Beach, bis die Sonne komplett im Meer versank genossen wir jeden Moment im Meer.

Nach sehr schönen ersten Tagen auf Ohau ging es früh am Morgens zurück zum Flughafen. Pünktlich kamen wir eineinhalb Stunden früher zum Abflug, also eigentlich perfekt für einen Inlandsflug. Scheiße, das sind knapp noch zehn Minuten bis Abflug aber wir hatten die Sicherheitskontrolle gerade erst überstanden. Los, renn! Schrie Lars mir noch zu und los ging es. Erleichtert sahen wir auf der Anzeige Departure stehen. Wir dachten im ersten Moment der Flug hatte Verspätung, bis wir uns wunderten das wir die Einzigen am Gate waren und uns in den Sinn kam das Departure Abflug heißt. F**k, zu spät!

Die liebe Dame am Schalter gab uns neue Tickets for free. Das gibt es doch nur auf Hawaii, oder? Wir hatten nun viel Zeit, da der Flug erst in sechs Stunden ging, also entschieden wir uns lecker zu frühstücken in Lars seinem lieblings Denny’s. Früh genug diesmal zwei Stunden früher, bloß auf Nummer sicher gehen, stiegen wir glücklich in unseren Flug ein. Das ist uns übrigens noch nie passiert.

Mahalo ❤

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