Yangon: Die spannendste Großstadt in Myanmar

Neue Freunde aus Myanmar Yangon.

Myanmar – Yangon größte Metropole

Am späten Abend landeten wir in Yangon. Hier wartete Papa schon sehnsüchtig auf uns drei, denn er konnte sich 8 Tage vom Schreibtisch befreien und ist dann 14h nach Myanmar geflogen, wo wir uns treffen wollten. 

Endlich angekommen, gab es erstmal großes Gruppenkuscheln und ein leckeres Essen im Hard Rock Cafe, das erst vor 3 Wochen aufmachte. Yangon ist im Wandel: Es modernisiert sich, ein Bauboom hat eingesetzt.

Am nächsten Morgen erkundeten wir erst einmal die bedeutendsten Heiligtümer des Landes und die Pilgerstätte für Buddhisten aus aller Welt: die Shwedagon Pagode.

Familientreff in Myanmar Yangon.
Der Tempel in Myanmar Yangon ist zum Großteil mit Gold überzogen.

Noch schnell den Rock drüber ziehen und los geht’s – da müssen auch die Männer durch. Myanmar ist ein sehr konservatives Land. Da muss die Hose schon unters Knie gehen. Auch auf ordentliche Kleidung ist zu achten, darauf wird viel Wert gelegt. Das ist bewundernswert, wenn man bedenkt, dass die Menschen am Hungertuch nagen.

Nach den beeindruckenden goldenen Stupa der Pagode und den vielen netten Einheimischen, die die Handys nicht mehr stillhalten konnten und nur noch mit dem Knipsen von uns beschäftigt waren, ging es Downtown. 

Die Sonne brannte so stark, dass uns das Wasser überall herunter lief. Nach einer kurzen Abkühlung im Pool spazierten wir durchs Chinatown 19. Straße – bis jetzt habe ich wirklich viele Chinatowns gesehen, aber das war definitiv das exotischste und krasseste. Nach diesem Kulturschock ging es zum Abendessen und dann ins Bettchen.

Am nächsten Morgen stand der Circul um die Stadt mit einem öffentlichen Zug an – einmal komplett um die Stadt. Das habe ich bei einem Blogger als Insider entdeckt. 

3 Stunden geht der Zug. Also das war der Hammer und das Highlight für uns Vier. Die Zeit verging so schnell, da wir mit so vielen neuen Eindrücken und Kulturschocks überfallen wurden. Wie die Menschen vom fahrenden Zug runter- und hochspringen und was für eine Lautstärke und ein Geruch im Zug herrscht!

Durch den Zug klapperten wir nicht alle Sehenswürdigkeiten im Reiseführer ab, sondern sahen das echte Leben der Stadt. Diese Zugfahrt werden wir nie mehr vergessen!

Jetzt, nach Myanmar Yangon, wird aber am Strand Urlaub gemacht! Schnell organisierten wir ein Taxi, das uns ca. 170 km zum Strand fahren sollte. Ich verrate nur: holprige 6 Stunden zu 5. in einem kleinen Auto.

Dich hat das Fernweh gepackt und du möchtest direkt weiterlesen? Dann empfehle ich dir folgende Ziele in Myanmar: Ngwe Saung Beach, die Tempel Stadt, Mandalay & Umgebung, den Inle See und Pyin U Lwin.

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