Thailand: Mit dem Roller von Chiang Mai nach Pai

130 km und 762 Kurven

Früh starteten wir mit unseren zwei Motorbikes von Chiang Mai in Richtung Pai. Ab geht´s auf die Bikes und raus aus der Stadt! – dachten wir. Die vielen Ampeln und der chaotische Verkehr machten die Sache anfangs nicht so leicht. 

Als wir nach 20 Minuten aus der Stadt waren, bogen wir links ab und standen mitten im Dschungel. Es wurde ganz ruhig und dann gab es nur noch uns und die Motorräder. Ab jetzt ging es nur noch geradeaus – von wegen! Es ging hoch und runter, links und rechts und das vier Stunden lang. Wir fuhren durch kleine Dörfer, an Seen vorbei und kühlten uns an einem Wasserfall ab. Angekommen in dieser wunderschönen kleinen Stadt schlenderten wir mal wieder über einen Night Market und stopften uns mit Streetfood voll. Dieses kleine Örtchen ganz im Norden Thailands hat uns verzaubert. Pai ist irgendwie unbeschreiblich! Die Reise von Chiang Mai nach Pai war ein tolles Abenteuer.

Wasserfall auf dem Weg der Tour.
Ein kurzer Zwischenstopp, um die Aussicht zu genießen bei der Tour von Chiang Mai nach Pai.

Die Fahrt zurück nach Chiang Mai war abenteuerlicher als die Hinfahrt. Der Wecker klingelte um 5 Uhr. Schnell fertigmachen und ab auf die Scooter. Fuck, war das kalt. Für diesen Trip packten wir uns nur einen Tagesrucksack und hatten daher nichts Warmes dabei, also musste die Zwiebeltechnik her. Wir zogen alles an, was irgendwie angezogen werden konnte. Besorgten uns Handtücher und wickelten uns damit ein. Nach ca. 1 Stunde Zittern auf dem Moped kam ein Lagerfeuer in einem kleinen Dorf wie gerufen für uns. Um das Lagerfeuer saßen bereits die Dorfbewohner. Wir setzten uns dazu und kommunizierten mit Händen und Füßen miteinander. Wir konnten leider nicht länger bleiben, weil unser Flug nicht auf uns wartete, wenn wir nicht rechtzeitig am Flughafen sind.

Lars bereitet sich auf die Weiterfahrt vor.
Jil wärmt sich bei einem Stop am Feuer.

Nicht nur die Roller-Tour war für uns ein aufregendes Erlebnis. Auch die Fahrt im Nachtzug oder die Tage mitten in Bangkok waren sehr ereignisreich! Warum wir zum Elefantenreiten “nein, danke” sagen, könnt ihr hier nachlesen.

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