Myanmar Pyin U Lwin: Eine unvergessliche Zugfahrt

Auf dem Weg nach Pyin U Lwin.

Du möchtest in Myanmar reisen wie die Locals? Dann hast du die Chance in Pyin U Lwin. Eine abenteuerliche Zugfahrt, die du sicher nicht mehr vergisst! …

Beine hoch – Mäuse im Zug 

Die Cowboystadt mit nachgebautem Big Ben und den urigen Westernkutschen zog uns in eine andere Epoche. Hier ist es wirklich filmreich – naja eventuell auch ein wenig übertrieben, aber von den Einheimischen wird dieser Ort (der wirklich im Niemandsland ist) gerne als Urlaubsort besucht. 

Unter anderem waren wir im botanischen Garten und fuhren mit Fahrrädern herum. Am nächsten Tag fuhren wir zum rotgeziegelten Bahnhof im Zentrum. Schon allein dem Trubel zuzuschauen, ist “bewundernswert”. 

Um 8.22 Uhr morgens ging es dann mit einem Bimmelzug über die legendäre höchste Brücke der Welt. Hier ist kein Gitter zwischen den Tiefen und auch die Türen werden während der Fahrt nicht geschlossen, also Achtung, nicht rausfallen! Noch nie habe ich in einem Zug so viele Mäuse gesehen und wurde von der einen auf die andere Seite geschmissen. 

Dieses kleine Abenteuer hatte kein Ziel. Deswegen ging es nach der Fahrt auch wieder zurück. 

“Der Weg ist das Ziel.”

Unsere Sitznachbarn haben alles Mögliche gemacht, um uns die Fahrt so angenehm wie möglich zu gestalten. Wir bekamen Eier, Wasser und Snacks angeboten, die wir dankend ablehnten. Die Burmesen sind wirklich die gastfreundlichsten Menschen auf der Welt.

Die Fahrt nach Pyin U Lwin

Mäuse im Zug nach Pyin U Lwin.

Nach drei Tagen in Pyin U Lwin ging es weiter zum Inle See. Nur die Fahrt war schwieriger und umständlicher zu managen als gedacht. Obwohl die Asia Worldcompany vor etlichen Jahren begonnen hat, die Straßen auszubauen, gleicht diese Strecke einer Dauerbaustelle. 

Aber auch der holprige Weg schreckte uns nicht davon ab. Wir wollten zum Inle See. Jetzt musste sich nur noch ein Taxifahrer finden lassen. Nach ein paar Telefonaten hatten wir dann endlich einen an der Angel.

Los ging es am frühen Morgen. Also die Straßen waren echt ein Albtraum, dass man das überhaupt Straße nennen darf. Mama, Lars und mir lief der Angstschweiß. Nach 7 Stunden Berg- und Talfahrt hatten wir es geschafft. Das ging ja nochmal gut.

Bevor es für uns weiter nach Malaysia geht, kann ich dir noch diese Blogbeiträge über Myanmar empfehlen: Yangon, Bagan und dem Einbeinruderer.

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