Myanmar: Mandalay & Umgebung

Eine Gruppe Mönche aus Mandalay.

Mandalay 

Als wir in Mandalay ankommen haben wir schon viel gesehen: Yangon, den Ngwe Saung Beach und die Tempel Stadt Bagan. Auf den ersten Blick sieht Mandalay nach einer spannenden Metropole aus, aber nach Sonnenuntergang liegt die zweitgrößte Stadt Myanmars im Dunkeln – tote Hose! 

Hier haben wir in einem kleinen Hotel im Stadtkern eingecheckt und mit einem lieben Taxiguide einen Tag die Stadt unsicher gemacht. Wir haben uns unter anderem den Königspalast zwischen den Holzsäulen und Spiegelwänden angeschaut, bei dem uns ein neugieriger Mönch begleitete, und wurden in Mandalay Hill bei dem schweißtreibenden Aufstieg auf einen 236 m hohen Berg mit einem Panorama belohnt. 

Wir haben im größten Buch der Welt geblättert – von wegen, wir sind darin rumspaziert! Es hat nebenbei 729 schneeweiße Marmortafeln. Wie haben außerdem die meist verehrteste Buddha-Statur Myanmars besucht, die jeden Tag mit Blattgold beklebt wird.

Mama hat für Omi ein Seidentuch in einer der vielen Kunsthandwerke der Klöster gekauft. Und nach alledem waren auch schon wieder 2 Tage rum. Der liebe Taxifahrer ist uns so ans Herz gewachsen, dass wir ihn fragten, ob er uns denn auch die Umgebung zeigen möchte – er willigte glücklich und dankbar ein.

Der Tempel von Mandalay.
Der Tempel von Mandalay.

Amarpura

“Die Stadt der Unsterblichkeit” lohnt allein schon wegen der U-Bahn-Brücke, weil sie die längste Holzbrücke der Welt ist. Das ließen wir uns natürlich nicht entgehen, liefen drüber und fuhren dann mit einem Ruderboot auf die andere Seite des Sees. So hatten wir einen perfekten Blick auf diese riesige Brücke bei Sonnenuntergang. Was für ein schönes Ende an einem so wundervollen Tag.

Saigan

Nirgends in Myanmar findet sich so eine Dichte an Tempeln. Überall, wo man hinschaut, sind Tempel, Pagoden und Klöster, wie etwa zwischen den Hügeln am Ufer des Ayeyarwady.

Monywa

Hier befinden sich die größten Buddha-Statuen der Welt. Eine steht und die andere liegt. Der Liegende ist etwa 90m lang und er liegt auf einem Berghang auf einer gemauerten Couch. Der andere Buddha hatte nicht so viel Glück und muss hinter ihm stehen. 

Und da steht er jetzt seit 2008 und ist der zweithöchste der Welt. Zu dritt fingen wir an, den Buddha zu besteigen (nicht das, was ihr jetzt denkt). Lars befürchtete nach dem 6. Stock: “Da oben ist bestimmt keine Aussichtsplattform oder ein Fenster.” 

Mama und ich wollten uns selbst davon überzeugen und liefen barfuß den 7., 8., 9., 10… Stock hoch. Nach einer Stunde, schweißgebadet, erreichten wir den 26. Stock! 

Und wurden wir mit einem bombastischen Panorama belohnt? Nö, leider nicht, aber wir lachten darüber und waren stolz auf uns, dass wir so viele Stockwerke hochgelatscht sind. Aber wir schworen uns: nie wieder! 

Zum Glück gibt es diese krasse Erfindung: Aufzug.