Von Drakensberge in ein geheimnisvolles Land – Lesotho

Nach unseren Reisen in Südafrika, wie entlang der South und Wild Coast, sind wir weiter nach Lesotho gereist. Lesotho ist ein Land mitten in Südafrika. Der Weg dort hin ist mit Abstand genauso aufregend und abenteuerlich wie das Land selbst.

Drakensberge

Ein Gebirge, vergleichbar mit den Alpen, das an Lesotho grenzt. Eingecheckt auf einer Pferdefarm, Flipflops gegen Wanderschuhe getauscht und schon standen wir auf einem schmalen Wanderpfad und wanderten einen Fluss entlang. Angekommen auf der Farm bereiteten die Besitzer mal wieder Braai (Barbecue) vor. Die Südafrikaner grillen übrigens mit Holz, nicht wie wir mit Kohle. 

Handmade Wegweiser

Für den nächsten Tag buchten wir einen Ausflug über den Sanipass bis nach Lesotho. Wir hatten erst überlegt, den Sanipass selbst mit unserem Auto zu fahren, aber… unmöglich! 

Der Sanipass auf dem Weg nach Lesotho.

Früh klingelte der Wecker und schon wurden wir von einem Geländewagen abgeholt. Mit im Gepäck hatte die Fahrerin ein Pärchen aus Australien. 
Wir stiegen ein und ab ging’s den Sanipass hoch. Das Auto wackelte, ruckelte und knackte überall. Es machte einen australisch-deutschen Milchshake aus uns.  

Tolle Aussicht auf unserer Fahrt nach Lesotho.

Lesotho selbst

Angekommen in Lesotho auf über 3200 Metern Höhe besuchten wir ein kleines Dorf. Ich hatte das Gefühl, ich bin ca. 500 Jahre zurück in die Vergangenheit gereist. Die Einheimischen bauen ihre Häuser mit Kuhmist & Wasser. Diese sind sehr stabil und stinken auch nicht. Sie versorgen sich selbst durch ihre Hühner, Schweine, Schafe und Kühe. Die meisten Männer hüten Schafe und legen dabei lange Strecken zurück. 

selbstgebaute Hütten in Lesotho.
Die Toilette
Packesel und Dorfbewohner
wir sind mitten drin
Wir mit einer Dorfbewohnerin

Unsere Tourführerin bat uns, den Menschen keine Snacks mit Verpackungen zu schenken, da sie hier in Lesotho nicht wissen, was sie mit dem Müll machen sollen. Also schenkten wir ihnen unseren Apfel, über den sie sich sehr freuten, da man in dem hohen Gebirge kein Obst anpflanzen kann. Wir durften selbstgemachtes Bier probieren, was schmeckte, als hätte ich in eine Zitrone gebissen. Es schmeckte – sagen wir – anders. 

Das Innenleben einer Hütte in Lesotho.

Anschließend ging es noch in den höchsten Pub Afrikas. Natürlich musste ich dort auch ein Bier trinken und Jil eine heiße Schokolade. Danach ging es wieder über die Grenze nach Südafrika. Ach übrigens, wir haben jetzt einen Lesotho-Stempel in unserem Reisepass!

Highest Pub in Afrika
Sammlung von Weltenbummeln

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