KHOA SOK Nationalpark – Thailands schönster Regenwald

Im Dschungel-Fieber

Zusammen mit Alex und Kevin, die wir bei einer Fährenfahrt beim Inselhopping kennenlernten, ging es ab in den Dschungel zum Khoa Sok Nationalpark. Der Hinweg war schon leicht dramatisch, gefühlte 100 Mal umsteigen, 10000 Stopps und das alles ohne Klimaanlage und mit rülpsenden, müffelnden Nachbarn. Sagen wir: So eine Fahrt in einem öffentlichen Minivan ist schon ein ganzes Abenteuer für sich.

Spät abends kamen wir in unserem Resort mitten im Dschungel an, wo ein 4-Bettzimmer für uns reserviert war. Auch unsere neue Zimmergenossin, eine Fledermaus, begrüßte uns nett in unserem Zimmer. Auch ihre Freunde Kakerlaken, Spinnen und Eidechsen stellten sich höflich vor. Das ist Abenteuer pur!

Nach diesem ersten Schock mussten wir uns erstmal in der “Bar” Mut antrinken. Nach ein paar Chang Bier sah die Welt gleich anders aus und wir schlichen uns vorsichtig in den Bungalow zurück. Ich voran mit Taschenlampe. Drinnen angekommen, haben wir die Musik laut aufgedreht, das Licht ausgeschaltet und über Gott und die Welt geredet. Es war wie im Zeltlager.

Und los geht das Abenteuer…

Nach einer NICHT erholsamen Nacht ging es zur viert in den Dschungel. Dort sahen wir Mogli mit 2 Mädels im Schlepptau und schlossen uns dieser Dschungel Trekking-Tour an.    

Unser Guide im Khoa Sok Nationalpark.
Mitten im Khoa Sok Nationalpark
Eine Lianen-Schaukel im Khoa Sok Nationalpark.

Wir sahen Affen, Schlangen, verschiedenste Vogelarten und natürlich viele bunte riesige Spinnen. Leider haben wir keine freilebenden Elefanten oder Tiger gesichtet, die gibt es hier nämlich auch noch. Nach einer 10-stündigen Wandertour durch den Dschungel sind wir dann endlich im Dunkeln komplett erledigt angekommen. 

Eine "kleine" Schlange
Ein Käfer im Khoa Sok Nationalpark.

Am nächsten Morgen wurden wir pünktlich am Gate abgeholt und nach einer kleinen Busstrecke auf ein Longtailboot gebracht und raus ging es auf den Stausee. Atemberaubend; pure Naturschönheit. 

Nach einer Stunde auf dem Longboot ging es zu unserer neuen Unterkunft, auf die ich mich besonders freute, denn wer hat schon mal in einer schwimmenden Bambushütte geschlafen? Am Nachmittag durchquerten wir noch 45 Minuten die Nam Talu Höhle: eine stockdunkle Höhle, die zu 1/3 mit Wasser gefüllt ist. Vorbei an Spinnen, Schlangen, Fledermäusen und Blutegeln. Teile der Höhle konnten wir belaufen, in anderen Teilen mussten wir schwimmen oder klettern. 

Bungalows direkt am Khoa Sok Nationalpark.
Unsere Hütte, direkt am Wasser.
Höhlentauchen
Lars und Jil mit ihren Backpackerfreunden beim Höhlentauchen.

Nach einem leckeren Abendessen schnappten wir uns ein Kanu und fuhren mitten auf den See. Kein einziges Licht um uns herum. Wir hörten den Tieren zu und beobachteten die Sterne und den Mond. Unbeschreiblich, wie schön es ist, wenn alles ganz ruhig um dich wird. 

Ein ruhiger Morgen im Khoa Sok Nationalpark

Der nächste Morgen startete früh mit einer Morgensafari von einem Longtailboot aus. Dabei sahen wir Affen, die von Baum zu Baum hüpften, und Adler, die gerade ihr Frühstück aus dem See fischten. Nach dem Frühstück plantschten wir noch etwas im See und dann ging es auch schon wieder zurück zu unserem Streichelzooresort. 

Unsere Aussicht
Ganz früh am Morgen
Ein kleiner Ausflug mit dem Boot.
Ein wundervoller Tag neigt sich dem Ende zu.

Durch Alex und Kevin wurde diese Zeit im Khoa Sok Nationalpark noch schöner, denn aus Reisebekanntschaften entwickeln sich manchmal auch gute Freundschaften.

Apropos Abenteuer: Wir sind auch schon mit einem Roller durch Thailand gedüst und haben eine Elefantenfarm besucht.

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