Thailand: Inselhopping auf den schönsten Inseln

Inselhopping in Thailand: KOH TAO, KOH PHANGAN, KOH PAYAM & Co. Inseln gibt es wie Sand am Meer. Doch welche ist am besten? Lass dich inspirieren!

Inselhopping in Thailand: KOH TAO 

Nach 15 Stunden Anreise aus Pai inklusive Rollerfahrt, Flug, Bus zum Hafen und Fährenfahrt waren wir endlich auf Koh Tao. Spontan entschieden wir den Tauchschein zu machen, da die Wettervorhersage für die nächsten Tage nicht so blendend aussah.

Jil & ich checkten in einem kleinen Bungalow direkt am Strand ein und 2 Stunden später saßen wir schon in der ersten Theoriestunde. Der nächste Tag startete wieder mit 3 Stunden Theorie. Nach einer 1-stündigen Mittagspause ging es endlich auf das heißersehnte Boot zum ersten Tauchgang. Es ist einfach unbeschreiblich, wie uns die Unterwasserwelt in den Bann gezogen hat. Wir haben Fische gesehen, die so bunt geleuchtet haben, als wären sie gerade von der Fullmoon Party gekommen. Kürzen wir es ab: Wir lieben unser neues Hobby. Es gibt nichts Schöneres, als schwerelos im tiefen Wasser der Unterwasserwelt zuzuschauen.

Die Zeit in Scuba Shack, unserer Tauchschule, war wirklich einmalig. Wir hatten einen coolen Lehrer und eine super Gruppe, mit denen wir uns auch in der Zeit jeden Tag verabredeten. 

Eine kurze Einführung von unserem Tauchguide.
Abendessen in Thailand mit Gleichgesinnten.

Als wir dann unseren Tauchschein in der Tasche hatten, “entspannten” wir noch 2 Tage auf der Insel. Am Tag darauf mieteten wir uns einen Roller, um die Insel zu erkunden. Mit im Gepäck hatten wir Nico und Bennet, unsere Tauchbuddies. Mitten im Nirgendwo hatten wir dann einen Platten und mussten unseren Roller erstmal zur nächsten Werkstatt schieben.

Am Nachmittag liehen wir uns 2 Kanus aus und paddelten zum japanischen Garten. Auf der Hälfte des Weges hatten wir schon Schwierigkeiten und schafften es geradeso auf die Insel.

Auf der Insel schnorchelten wir und entspannten uns von dem dramatischen Vormittag. Als dann langsam die Sonne unterging, machten wir uns auf den Rückweg. Weil Jil und ich uns auf dem Hinweg leicht in die Haare bekommen hatten, wechselten wir die Partner. Jil mit Bennet und Nico mit mir. Mitten im Meer beim Genießen des Sonnenuntergangs passierte es: Nico und ich kenterten. Wir versuchten immer wieder aufs Kanu zu kommen, aber wir hatten keine Chance. Das Kanu war mit Wasser vollgelaufen.

Jetzt hieß es schwimmen und schön von den anderen beiden ziehen lassen. Als es dann immer dunkler wurde und die Leute Fotos machten, anstatt uns zu helfen, machte das Ganze keinen Spaß mehr. Total abgekämpft und bei völliger Dunkelheit kamen wir dann endlich an. Das zu dem Thema “entspannte Tage”.  

Kayaking
Kayaking beim Thailand Inselhopping.
Ist Jil Fischfutter?
Uns geht es gut.
wunderschöne Landschaft

KOH PHANGAN 

Half Moon Party beim Thailand Inselhopping.

Hier ist Party angesagt. Fullmoon Party, Halfmoon Party, Blackmoon Party, Wasserfall Party. Hier wird alles gefeiert. Jeden Abend gibt es zudem billige Feuershows am Strand. Wir wollten unbedingt auch zu so einer Party. So besorgten wir uns Karten für die Halfmoon Party. Rein ins Taxi und ab in den Dschungel. Was für eine krass geile Location. Das ist keine Party, das war ein riesiges Festival: Fressbuden, Shops mit leuchtenden Accessoires, an jeder Ecke konnte man sich in bunten Farben anmalen lassen und natürlich gab es auch mehrere Dancefloors mit unterschiedlicher Musik. Hauptsächlich Techno. 

Unsere Party Gruppe.
Neon Masken und Schmuck.
Tanzen auf der Party.

Trotz Inselhopping in Thailand: Einmal Urlaub bitte…

Die nächsten Tage wollten wir vier es etwas ruhiger angehen lassen und verkrümmelten uns in den Norden der Insel. Dort mieteten wir uns in ein schönes Resort ein und machten mal Urlaub vom ganzen Reisen. Klingt komisch, aber das braucht man. Wir entspannten am Pool, ließen uns mal wieder massieren und abends gingen wir in die Amsterdambar – die macht ihrem Namen alle Ehre!

Lars und ich beim Inselhopping in Thailand.
Freunde von unserem Thailand Inselhopping Trip.

An einem Abend saßen wir bei einer Frau im Wohnzimmer und sie kochte für uns. Sie bestimmte aber, was wir aus der Karte bestellen. Andere Gäste, die reinkamen, begrüßte sie mit: “Ich koche für euch, weil ihr so hässlich seid” und andere Gäste schickte sie einfach weg. Sagen wir es so: Wenn man ihren Humor verstanden hat, war es einfach nur mega lustig. Nachdem sie fertig mit dem Kochen war, gesellte sie sich zu uns mit einer Flasche Jägermeister. Der Abend war so witzig, dass wir unbedingt nochmal hin wollten. Ich reservierte für den nächsten Tag ein BBQ und trommelte unsere liebsten Thai-Freundschaften zusammen: Nico, Bennet, Alex, Kevin, Susen und die kleine Mila. Was ich da für uns bestellte, wusste ich ehrlich gesagt auch nicht, aber alle stimmten neugierig zu. Ich dachte mir nur: Hoffentlich schmeckt es! 

Zu 8. standen wir dann mit leerem Magen vor ihrem Haus bzw. Restaurant. Sie hatte bereits alles vorbereitet für ein Thai-BBQ. Als dann auch die letzten Bäuche von den Jungs voll waren, ging mal wieder der Jägermeister umher. Kartenspiel und Schmeißsteinspiel gehörten mit ins Programm. Die Besitzerin/Köchin/Kellnerin unterhielt uns alle. Auch ihr Freund gesellte sich zu uns und packte irgendwann seine Gitarre aus. Wir begannen zu tanzen, zu singen und tranken (zu viel) Chang Bier. Wie hatten so viel Spaß, dass auch von draußen ein Engländer neugierig wurde und mit uns feierte. 

Als unserem “Musiker” nach einigen Stunden die Finger schmerzten, packten wir den Laptop aus und gaben in Youtube die 90er Playlist ein. Auch Helene Fischer hörten wir. Für eine lustige Party braucht man nicht 1000 Leute, nur die richtigen und die waren definitiv da! Den Abend werden wir nicht so schnell vergessen…

gemeinsamer und unvergesslicher Abend
Partyrunde

KOH PAYAM

Das war die Insel, die uns mit Abstand am Besten gefallen hat! KOH PAYAM – eine kleine Hippie-Insel, wo wir Aussteiger, Hippies und Rastaköpfe angetroffen haben. Diese Insel ist noch ein Geheimtipp unter den vielen touristischen Plätzen. Sie gilt als die gechillste und BUNTESTE Insel Thailands. Sie ist noch so wie vor 25 Jahren und nicht vom Tourismus geprägt. Hier kann man Surfen, Schnorcheln oder einfach nur in einer der vielen Holz- oder Bambusbars chillen…

Auf Monkey Bay haben wir uns den Strand mit keinem anderen teilen müssen. Kein einziges Auto, kein Verkehr, kein Massentourismus und nur freundliche Thais. Hier lächelt einfach jeder. Das ist das Paradies, auf das wir gewartet haben. Autos gibt es hier nicht, daher sind die Straßen auch nicht breiter als 1,50 m – Total cool! 

Den Sonnenuntergang haben wir in der legendären Hippie Bar mit einem Cocktail in der Hand verbracht. Auch einen Tempel auf einem Pier haben wir mit unseren BIKES besichtigt. Mit Kanus haben wir den Mangrovenwald unsicher gemacht und waren romantisch am Long Beach spazieren, wo wir den Krebsen beim Wegflitzen zugeschaut haben. 

Ein buntes Baumhaus.
Kurze Verschnaufpause
Bunte Menükarte
Thailand: Inselhopping kann so schön sein...
Hippy Bar
Schiff aus Holz
Auf dem Weg liegt das Ziel.
Jil meditiert und genießt die Ruhe währen dihrer Zeit beim Thailand Inselhopping.
Privates Kayaking beim Thailand Inselhopping

Und weiter ging es für uns nach KHOA SOK – einem wunderschönen Nationalpark.

Kommentare sind geschlossen.