Myanmar Inle See: Einbeinruderer & schwimmende Gärten

Myanmar Inle See und ein Einbeinruderer

Einbeinruderer & schwimmende Gärten

Der Inle See wird von den meisten Touristen als größtes Highlight einer Myanmarreise gesehen. Die schwimmenden Gärten sind weltweit bekannt und um den See herum erheben sich die schönen Berge.

Die 100.000 Bewohner, darunter viele ethnische Gruppen, sind meistens Fischer, Bauer oder Handwerker. Für ihre sehr spezielle Rudertechnik sind sie berühmt. Richtig gehört: Rudertechnik. Die Ruderprofis balancieren wie eine Ballerina auf ihrem Bötchen und schlingen einen Fuß um das Ruder. So bleiben die Hände zum Fischen frei. 

Ein Einbeinruderer auf dem Myanmar Inle See.
Ausflug auf dem Inle See.

Mit einem Motorboot erkundeten wir eine fremde Welt. Wie die Menschen auf dem See mit den Stelzenhäusern leben, ist bewundernswert. Außerdem haben wir einen Markt, ein Dorf, Pagoden und Handwerkstätten angesteuert und selbstgemachte Zigaretten in einem Tabakhaus geschenkt bekommen, die waren übrigens eklig. 

Und wir haben die frischen Tomaten von einem schwimmenden Garten gegessen. Das war besonders lustig, denn in dem Moment, wo Mama die Tomate im Fluss sauber machen wollte, schrie eine einheimische Frau von hinten “Neeeeeeein” – das spricht natürlich für die Wasserqualität. 

Die Langhalsfrauen in Inle See

In einem kleinem Handwerksdorf auf dem Inne See trafen wir Frauen, welche dem Volk der Padaung angehörten. Die Padang – Frauen pflegen eine sehr lange und außergewöhnliche Tradition: Von Kindheit an tragen Sie schwere Messingringe, jedes Jahr kommt eins dazu. Diese Ringe führen zu einer Deformation der Schultern, das den Hals länger aussehen lässt. Viele Touristen nennen die Frauen “Giraffenfrauen”, doch dies gilt als Beleidigung. Die meisten jungen Frauen nehmen heutzutage Abstand von der Tradition.

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